Leben lebt

Die Himmel
verhangen.
Ich sitze ganz still,

Gott spricht nicht über Dinge, die fehlen

„Der Teufel entlädt seine Stoffwechselendprodukte immer auf den größten Haufen“, weiß der Volksmund und meint damit, dass reiche Menschen immer reicher werden, ohne dass sie dafür ein ‚Mehr an Arbeit‘1 entrichten müssten. Reichtum, ab einer gewissen Größenordnung, vergrößert sich allem Anschein nach, auch in den größten Krisen, von selbst.2

Es waren zwei Königskinder – Über das Verhältnis von Philosophie und Spiritualität

Vorbemerkung
Manchmal verfolgt einen ein einziger Gedanke eine lange Zeit. Zunächst erscheint er, einem Nebensatz gleich. Er blitzt, händchenhaltend mit anderen Gedanken auf und verblasst ebenso schnell wieder. Doch er hat etwas angestoßen, etwas hinterlassen. Er ist wie ein Same, der gesät wurde und der sich im Schatten des Bewusstseins langsam zu einer Pflanze entwickelt.

Die Sehnsucht des Verliebten – Gedanken über Beten und Gebet

Das Beten ist mir zu einer tiefen persönlichen Angelegenheit geworden und zugleich weiß ich immer noch nicht recht, wie ich damit umgehen soll. Mein unsicheres Herumtasten ist wohl einer Mischung aus Sehnsucht und vergangenen Erfahrungen geschuldet, die in mir ringen und sich bisweilen zu Widerständen auftürmen. Eine Möglichkeit, mit meinen inneren Bewegungen umzugehen, ist dieser Text.

Alle Trainer-Tätigkeiten bis auf Weiteres aufgegeben

Bis Ende 2012 habe ich als Trainer für wertschätzende und Gewaltfreie Kommunikation vor allem mit Lehrern und Schülern gearbeitet. Hauptsächlich bestand meine Tätigkeit aus Vorträgen und Seminaren für Gewaltfreie Kommunikation, Streitschlichter-Workshops und -Vertiefungstagen sowie Supervision für Lehrerinnen und Lehrer. 

Irrtümer in unserem Denken über Konflikte

Weil wir den Sinn von Konflikten nicht verstehen, machen wir sie zu Problemen

Wir wollen ein Leben jenseits von Konflikten führen. Oft denken wir, dass in funktionierenden Beziehungen, gleich ob im beruflichen oder privaten Zusammenhang, keine Konflikte auftauchen dürfen – und wenn doch, dann zumindest keine schwerwiegenden. Wir haben Angst vor Konflikten und versuchen, sie zu umgehen; wir wollen mit ihnen nichts zu tun haben. Leidvollerweise tun wir das auch, nach dem der Konflikt bereits geboren wurde. 

Waches Unternehmen: Zu einer tiefen Veränderung in Unternehmen und Organisationen beiragen

Immer mehr Menschen erkennen, dass die Art und Weise, in der viele Unternehmen und Organisationen agieren, der Veränderung bedarf.Aspekte, die die tiefsten Sehnsüchte der Menschen berühren, werden in einem Großteil unserer Wirtschaftsunternehmen, in Organisationen und Institutionen kaum gelebt. Mitgefühl, Wertschätzung, Transparenz und Vertrauen sind Bedürfnisse, die unser Miteinander berühren und essentiell sind für Beziehungen, die diesem Begriff gerecht werden wollen.

Waches Lehrersein – Wache Schule: Zu einer natürlichen Lern- und höheren Beziehungskultur beitragen

Ist Schule der Ort, an dem ich sein möchte? Trägt Schule zur Zeit dazu bei, das zu vermitteln, was wir unseren Kindern wünschen? Ist diese Schule ein Ort, an dem Lehrerinnen und Lehrer das beitragen können, was ihrem Potenzial entspricht? Und ist Schule zur Zeit ein Arbeitsplatz, an dem wir gerne Zeit verbringen und an dem wir authentisch sind?

Kinder der Zukunft

Wir sind die Kinder der Zukunft. Wir sind die Zukunft – weil wir in der Gegenwart sind (und nirgends sonst).
Wir buhlen nicht um Macht und wir wollen nicht über andere herrschen. Wir ermächtigen uns selbst und unterstützen uns gegenseitig darin, machtvoll zu sein.